Bürgerfunk Bremer Umland e.V.

love and seek login Als Veranstalter von „Bürgerrundfunk“ hat der Verein „Bürgerfunk Bremer Umland e.V. drei Ziele und Arbeitsfelder:

  • Vermittlung von Medienkompetenz im Umgang mit den elektronischen Massenmedien
  • Einen unzensierten Zugang für Bürger/innen der Region zu den Massenmedien Radio und Fernsehen zu schaffen
  • Die Veranstaltung eines redaktionellen Programms im Fernsehen und Hörfunk das die regionale Zeitungslandschaft publizistisch ergänzt.

most successful dating website 2002 hat der Bürgerfunk Bremer Umland e.V. eine Lizenz als Bürgerrundfunksender von der Niedersächsischen Landesmedienanstalt für sieben Jahre erhalten.

free dating sites for couples Für den Betrieb des nichtkommerziellen und werbefreien Bürgersender radio Weser TV erhält der Bürgerfunk Bremer Umland e.v. einen jährlichen Betriebskostenzuschuss von der Niedersächsischen Landesmedienanstalt. Ca. 25% der Betriebskosten muss der Verein selbst einbringen. Für den Eigenanteil ist der Verein auf Spenden und Unterstützung angewiesen.

mature granny tube Neben Delmenhorst unterstützt vor allem die Stadt Achim, sowie die Kommunen Ganderkesee, Lilienthal und Stuhr das Projekt. Sie fördern das Projekt, in dem Sie Räume für unsere5 Medienbüros im Umland zur Verfügung stellen. Ohne eine Förderung und Unterstützung aus der Region könnte es einen Bürgersender im Umland von Bremen nicht geben.

omegle.co Praktische Medienarbeit und Medienkompetenzvermittlung steht im Vordergrund der Aktivitäten des Vereins. Die sechs Medienbüros in Achim, Delmenhorst, Ganderkesee, Lilienthal und Stuhr bieten den Bürger/innen die technischen Voraussetzungen zur Gestaltung von eigenen Radio- und Fernsehsendungen. In Kursen und Seminaren vermitteln die Mitarbeiter den Umgang mit der Produktionstechnik sowie journalistische und gestalterische Grundlagen. Die Nutzung der Technik wie die Teilnahme an den Grundlagenkursen sind kostenlos. Die Beiträge der Bürger/innen werden über den Sender:Radio Weser TV ausgestrahlt.

Mit seinem Radio- und Fernsehprogramm will der Verein „Bürgerfunk Bremer Umland e.V.“ ein regionales Kommunikationsforum schaffen sowie praktische Angebote zur Vermittlung von Medienkompetenz anbieten.

Geschichte der Bürgermedien

Am 01. Januar 1984 ging im Rahmen des ersten Kabelpilotprojektes in Ludwigshafen / Vorderpfalz der erste Offene Kanal in Deutschland auf Sendung. Als Vorbild dienten die Open Channels und Public Access Center in den USA, die sich in den späten sechziger Jahren im Zuge der Bürgerrechtsbewegung gegründet und über den gesamten amerikanischen Kontinent verbreitet hatten. Auch in Deutschland verlief die Bewegung der Offenen Kanäle, der Bürgerrundfunksender erfolgreich. Heute, im Jahr 2008, sind Bürgermedien, gemeint sind hier solche in Hörfunk und Fernsehen, inzwischen in jedem Bundesland vertreten, allerdings mit recht unterschiedlichen Formen und Zielsetzungen. Gemein sind ihnen - trotz aller Unterschiede - sieben wesentliche Strukturmerkmale, die sie deutlich von öffentlich-rechtlichen oder privat-kommerziellen Rundfunkveranstaltern unterscheiden:

-  das konkrete Angebot an Einzelne und Gruppen zur Nutzung der Meinungsäußerungs- und Rundfunkfreiheit,
-  unterschiedlich ausgeprägte Zugangsoffenheit,
-  die Vermittlung von Medienkompetenz in Theorie und Praxis,
-  alternative Sendungen bzw. Programme,
-  das Prinzip ausschließlich lokaler oder regionaler Verbreitung,
-  der Grundsatz der Werbefreiheit von Sendungen bzw. Programmen,
-  die Trägerschaft des Senders durch einen eingetragenen Verein, meist gemeinnützig, eine andere gemeinnützige Körperschaft oder eine Landesmedienanstalt.

Mehr Informationen zu den unterschiedlichen Bürgerrundfunkmodellen und ihrer Entstehung gibt es unter:

- Bundesverband Bürger- und Ausbildungsmedien (bvbam), www.bvbam.de
- Bundesverband Offene Kanäle (BOK), www.bok.de
- Bundesverband freie Radios(BFR), www.freie-radios.de
- www.buergerrundfunk.de