In eigener Sache


 

Quo vadis, Bürgerrundfunk Bremen/Bremerhaven?

Samstag, 26. April 2008. Im time-Port II versammelten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Radio Weser.TV Bremen und Bremerhaven sowie der Direktor der Bremischen Landesmedienanstalt (brema) und einige Mitglieder der Arbeitsgruppe Bürgerrundfunk der brema zur Klausurtagung.

Moderiert wurde der Ideen- und Meinungsaustausch von Otmar Willi Weber. Neue Impulse und Ideen lieferten die Referenten Georg May, der Vorsitzende des Bundesverbandes Aus- und Fortbildungmedien (bvbam) und der Medienwissenschaftler Martin Zenker, Autor und ehemaliger Mitarbeiter am Lehrstuhl für Journalistik der Universität Leipzig.

Uwe Parpart, Landesbeauftragter für Bürgerrundfunk der brema, fasste für die Anwesenden Vergangenheit, Gegenwart und Zukunftsperspektiven des Bürgerrundfunks Bremen/Bremerhaven zusammen. In der anschließenden Diskussion debattierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Mitglieder der Arbeitsgruppe Bürgerrundfunk der brema  mögliche und notwendige Entwicklungen von Radio Weser.TV.

 


 

Radio Weser.TV

Bürgerrundfunk der neuen Generation

Am 1. April 2008 geht in Bremen und Bremerhaven mit Radio Weser.TV, der Bürgerrundfunk der neuen Generation auf Sendung. Radio Weser.TV ist der Zusammenschluss der vier Bürgerrundfunk-Sender Bremen, Bremerhaven, Wesermündung und Bremer Umland unter einem Dach. Die vier Partner-Sender aus den Ländern Bremen und Niedersachsen intensivieren damit ihre bestehenden Kooperationen. Unter dem Motto „vier Sender – ein Programm“ bieten sie jetzt als Radio Weser.TV ein Programm aus einem Guss.

Radio Weser.TV gehört als echter „Heimatsender“ den Bürgerinnen und Bürgern. Jedem Bewohner unserer Region bieten wir die Möglichkeit, eigene Sendungen zu produzieren und so seine Meinungen, Ideen und Erfahrungen mit anderen zu teilen. Seit 1992 in Bremen und 1993 in Bremerhaven und 1996 im Bremer Umland und an der Wesermündung machen wir als Offene Kanäle der Öffentlichkeit dieses Angebot. Mit der Änderung der Landesmediengesetze in Niedersachsen 2001 und Bremen 2005 wurde aus den Offenen Kanälen der Bürgerrundfunk, der - neben der vom Offenen Kanal bekannten Zugangsoffenheit für die Bürgerinnen und Bürger - als zweite und dritte Säule die Vermittlung von Medienkompetenz und die Produktion von Programmanteilen durch die Sender selbst zur Aufgabe bekommen hat. Die großen Übereinstimmungen in den Zielsetzungen der Landesmediengesetze  ermöglichen die Weiterentwicklung einer länderübergreifenden Kooperation zum „vier Sender ein Programm“ -Prinzip: Nun, im Jahr 2008, folgt

mit Radio Weser.TV der nächste Schritt zum Bürgerrundfunk der Zukunft.

Das Erscheinungsbild wird rundum erneuert und modernisiert. Ein neues Screendesign vereinheitlicht das Erscheinungsbild der vier Sender. Somit werden die Zuschauer nicht mehr durch die verschiedenen Senderlogos auf einem Kabelkanal verwirrt und auch die Zuhörer haben später nur noch eine RDS-Kennung: RadioWeser. Das sorgt für mehr Struktur und Übersichtlichkeit im Programm.

Eine neue Web-Site rundet den Sender-Auftritt ab. Unter www.Radio Weser.TV wird das Fernseh-und Radioprogramm per Livestream allen Internet-Nutzern kostenlos zur Verfügung stehen. Bürgerinnen und Bürger ohne Kabelanschluss bleiben damit nicht mehr außen vor. Programmbegleitende Informationen ergänzen das Online-Angebot und erleichtern die Orientierung in unserem umfangreichen und abwechslungsreichen Programm.

 

Uwe Parpart

Bremische Landesmedienanstalt

Beauftragter für Bürgerrundfunk

Siegfried Koenen

vom Vorstand des Bürgerfunk Bremer Umland e.V.

Horst Rix

Bürgerrundfunk Wesermünde

Presseartikel



 

Süddeutsche Zeitung 14.05.2008

Eine weitere Säule

 


 

Nordseezeitung vom 10.05.2008

Geld für Bürgersender in der Kritik

 

 

 


 

Nordseezeitung vom 24.04.2008

Kontaktpflege per Radio